So entsteht eure Traurede - Ein Blick hinter die Kulissen einer freien Rednerin

Veröffentlicht am 9. April 2026 um 19:25

Wie entsteht eigentlich eine freie Traurede? Ich nehme euch mit auf eine Reise – von unserem ersten Kennenlernen bis zu den wichtigsten Worten am großen Tag. Erfahrt, wie ich eure einzigartige Geschichte einfange und in eine maßgeschneiderte, auWie entsteht eigentlich eine freie Traurede? Ich nehme euch mit auf eine Reise – von unserem ersten Kennenlernen bis zu den wichtigsten Worten am großen Tag. Erfahrt, wie ich eure einzigartige Geschichte einfange und in eine maßgeschneiderte, authentische Rede verwandle. Jedes Wort ist sorgfältig gewählt, jede Anekdote persönlich erzählt.

Alles beginnt oft mit einem leisen "Pling" in meinem Postfach. Eine Mail von euch - voller Vorfreude auf euren großen Tag und manchmal schon mit kleinen Einblicken in eure Ideen. Wir schreiben ein bisschen hin und her, und schon bald steht unser erster gemeinsamer Termin fest: das Kennenlernen.

Das erste „Beschnuppern“

Egal ob in einem gemütlichen Kaffee, bei euch zu Hause, bei einer Tasse Kaffee oder Tee, beschnuppern wir uns ganz entspannt. Mir ist dieses erste Treffen extrem wichtig, denn die Chemie muss einfach stimmen. Wenn wir dort sitzen, tolle Gespräche führen und ihr am Ende sagt: „Silke, wir wollen mit dir heiraten!“, dann ist das für mich jedes Mal ein kleiner Glücksmoment. Der „Papierkram“ ist danach nur noch Formsache, und wir machen den Termin für das eigentliche Herzstück: das Traugespräch.

Zu Besuch in eurem Leben

Für dieses intensive Gespräch komme ich am liebsten zu euch nach Hause. Warum? Weil ich dort sehe, wie ihr lebt, was euch umgibt und wer ihr seid, wenn ihr ganz ihr selbst seid. In eurer gewohnten Umgebung fließt das Gespräch oft von ganz allein. Es macht einfach Spaß, gemeinsam eure „Traumhochzeit“ zu planen und Ideen zu entwerfen. Ein Paar sagte einmal zu mir: „Silke, das ist ja fast wie eine Paartherapie – nur in schön!“ Tatsächlich lernt ihr in diesen Stunden oft selbst noch einmal ganz viel über eure Beziehung und eure eigene Dynamik. Während ihr erzählt, beobachte ich viel und schreibe mir hier und da eine Kleinigkeit auf. Ich fange eure Stimmung ein, beobachte wie ihr miteinander agiert. 

Wenn die Geschichten zu wirbeln beginnen

Nachdem ich mich von euch verabschiedet habe, passiert etwas Magisches: Eure Geschichten fangen an, in meinem Kopf zu wirbeln. Ich nehme sie mit in meinen Alltag. Und irgendwann – vielleicht beim Kochen, beim Joggen oder bei einem Spaziergang zwischen Geest und Marsch – ist sie plötzlich da: Die Idee für eure Rede. Der eine Satz oder das Bild, um das ich eure Rede bauen werde. Der Ort, an dem eure Rede entsteht Dann zieht es mich an meinen Schreibtisch. Es ist eine gemütliche, inspirierende Ecke in unserem Haus, die ich sehr liebe. Mit einer großen Tasse Tee in der Hand setze ich das erste Gerüst. Und so nach und nach, Wort für Wort, wird aus dem Wirrwarr meiner Notizen und dem Wirbeln in meinem Kopf eure ganz persönliche, ehrliche Traurede.

Während ich an meinem Schreibtisch sitze und die Worte sortiere, tauchen manchmal noch kleine Fragen auf oder euch fällt beim Zähneputzen plötzlich noch diese eine, lustige Anekdote ein. Keine Sorge: Wir telefonieren, schreiben uns über WhatsApp oder tauschen Mails aus. Dieser Austausch ist mir extrem wichtig. Für den perfekten Feinschliff klären wir alle offenen Fragen, damit ihr euch zu 100 % sgut aufgehoben. Am Ende ist es nicht einfach nur eine Rede, die ich vorlese. Es ist eure Geschichte, die wir gemeinsam bis ins kleinste Detail vorbereitet haben. Und wenn ich dann den letzten Punkt setze und die Rede final ausdrucke, weiß ich: Diese Worte gehören nur euch.

Habt ihr Lust, dass wir gemeinsam mit dem Wirbeln in meinem Kopf beginnen? 

Ich freue mich auf eure Nachricht – egal ob per Mail oder direkt für einen ersten Schnack am Telefon!